Biologische Krankheitserreger und Allergene

Eine Frau, die in der Natur steht und sich mit einem Taschentuch die Nase putzt. Im Vordergrund ist ein Ast mit Blütenpollen zu erkennen.

Allergische Reaktionen und längere Blütezeiten
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Längere Blütezeiten und Allergien

Aufgrund der Erderwärmung verändern sich die Umweltbedingungen. Bei heimischen Pflanzen kann es daher vermehrt zu frühzeitigen und verlängerten Blühperioden kommen, die allergische Symptome wie Fließschnupfen und Asthma verstärken oder hervorrufen können.

Klimaveränderung und neue Krankheitserreger

Der internationale Reiseverkehr und der globale Austausch von Waren tragen dazu bei, dass nicht-heimische Pflanzen, Pilze und Insekten sich neu ansiedeln. Das kann dazu führen, dass Krankheitserreger und Überträger von Krankheiten, auch Vektoren genannt, sich in Regionen ausbreiten, in denen sie zuvor nicht heimisch waren. Aufgrund der klimatischen Veränderungen können sie nun auch in Deutschland überleben und sich verbreiten. Bei Vektoren, die Infektionskrankheiten auf den Menschen übertragenen können, sind es vielfach Insekten. Insbesondere Mücken, Spinnen und auch Zecken gehören dazu. Vor allem in Nordeuropa nimmt die Verbreitung von Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden, aufgrund der klimatischen Veränderungen stark zu. Auch hier bedarf es Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit erhöhtem Risiko, insbesondere bei Arbeiten im Freien (beispielsweise durch geeignete Kleidung, Insektenschutz, etc.).